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Bekommt die HHS eine Oberstufe?

Ein weiterer Schritt in Richtung Oberstufe für die Harnischfeger-Schule (HHS) Salmünster wird wohl am Freitag getan: Im Kreistag soll der Schulentwicklungsplan für die Kurstadt fortgeschrieben.

Wird er wahr, der Traum vom Abitur?“ haben wir im letzten Artikel zur erhofften Oberstufe für die Harnischfeger-Schule (HHS) gefragt. Nicole Pfahls, Mutter von drei Kindern und Mitglied im Ortsbeirat Alsberg, und Stefanie Mathes, Schülerin des letzten Abschlussjahrganges der HHS schreiben den KN dazu: „Es wäre ein Meilenstein, wenn die Henry-Harnischfeger-Schule den Zuschlag bekommen würde. Von der Grundschule bis zum Abitur an einer Schule, da wären keine weiten Wege mehr mit Bus oder Bahn zu bewältigen.“ In diesem Jahr seien die Anmeldungen für die Schüler ab Klasse 5 so hoch wie nie zuvor gewesen. Die Schule mit ihren „engagierten Lehrern“ sei beliebt und gefragt in einem weitläufigen Einzugsgebiet. „Seit vielen Jahren ist die HHS in Salmünster tätig, um diesen Schritt zu gehen. Die politischen Gremien setzen sich dafür ein, es wurde eine große Mensa gebaut und es ist eine Bereicherung, dass die neue Schulleiterin Katharina Heinen Erfahrungen hat mit der Errichtung einer Oberstufe.“

Zentraler Standort


Als großen Vorteil sehen die beiden an, dass die Schulform G9 wäre und sich deshalb viele Schüler und Eltern für ein Abitur an der HHS entschließen würden. „Aufgrund des demographischen Wandels wird es wohl weniger Kinder geben, jedoch eher den Großstädten. In unserem ländlichen Gebiet wird die Schülerzahl nicht so drastisch sinken. Der Bildungsstand ist höher geworden, somit wird mehr die Oberstufe angestrebt. Um das hohe Niveau an der HHS zu halten und auszubauen, spräche auch der zentrale Standort. Es ist ökologischer, die Kinder vor Ort zu unterrichten, dadurch wird Zeit und Geld gespart und Sicherheit gewonnen.“ Bisher hätten Stadtteile wie Alsberg keine Bewilligung für eine Busbeförderung der Schüler zum nächsten Gymnasium erhalten. Die Eltern müssten sie zur Schule fahren. „Da die Anzahl der Schüler, die auf weiterführende Schulen gewechselt sind, deutlich gestiegen sind, spricht vieles für eine Oberstufe in Salmünster.“ (Kinzigtal-Nachrichten 2.09.10)

 

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Neue Ausstattung: Wenn Roboter Bälle sortieren

Roboter machen in der Henry-Harnischfeger-Schule Technik erlebbar. Nach dem Einstieg mit der Jahrgangsstufe sieben im Vorjahr wurde die Ausstattung nun vergrößert und auch auf die Grundschule erweitert.

Mancher Erwachsene staunt, wenn er von Schülern selbst gebaute Roboter sieht, die Bälle sortieren kicken. Genauso spannend ist es, wenn Grundschüler am Laptop wie selbstverständlich bunte Bilder mit verschiedenen Elementen „malen“ oder mit dem USB-Mikroskop Kekse untersuchen.

Dank des Engagements des Fördervereinsvorsitzenden Barry van Setten, der Offenheit von Stufenleiterin Iris Schudlich sowie der Bereitschaft der Lehrer Björn Wiest und Lothar Klinkhammer konnte im vergangenen Jahr der erste Wahlpflichtkurs Robotik eingerichtet werden. „Wir wollten im Mai letzten Jahres über Bücher reden, kamen aber schnell zu Robotern“ erinnerte sich Schudlich an ein Gespräch mit van Setten. Innerhalb kurzer Zeit wurde der erste Wahlpflichtkurs eingerichtet und in dem gerade begonnenen gibt es den zweiten.

„Im nächsten Schuljahr sollen auch Schüler der neunten Klassen Gelegenheit haben, an einer Robotik-Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen“, so Schudlich. Der ersten Ausstattung (Lego-Bausätze, Software und Schrank) folgte nun die Ausweitung. Am Donnerstag wurden zehn Lego Mindstorms Robotiklernsysteme (Förderverein), zwölf Classmate Laptops (Firma Umicore), zehn Lego Wedo-Systeme (National Instruments Deutschland), zwölf USB-Mikroskope und zwei Lego Wedo Systeme (measX aus Mönchengladbach) übergeben. Esther und Barry van Setten spendeten 1000 Euro für Software. Van Setten kündigte an, weitere 1000 Euro für eine Aufbewahrungs- und Ladebox für die Laptos beizusteuern. Die Schule verfügt so über eine Robotik-Ausstattung für 18.000 Euro.

„Erarbeiten, ausprobieren und verbessern“, das sei die Devise, berichtete Theresa Bernatek, die während der Übergabe mit Lena Schneider von den Erfahrungen der Schüler im Robotik-Kurs berichtete. (Kinzigtal-Nachrichten 27.08.10)

 

Wir trauern um Michael Bau

 

erschrocken und tief betroffen sind wir über den plötzlichen Tod unseres Lehrers und Kollegen Michael Bau. Er war ein ausgezeichneter Pädagoge und ein sehr guter Freund aller Menschen unserer Schulgemeinde. Seine Freundlichkeit, seine Hilfebereitschaft, seine Verlässlichkeit und seine Selbstlosigkeit waren und sind für uns von unschätzbarem Wert.

 

17 Jahre war er an unserer Schule tätig gewesen und hat seine Schülerinnen und Schüler nicht nur beraten, unterrichtet und erzogen, er war für sie fürsorglich tätig. Vielen Schülern hat er den Weg ins Leben geebnet. Vieles war ihm wichtig, ohne viel darüber zu reden.

 

Viele Kolleginnen und Kollegen haben Anteil an seiner Krankheit genommen, ihn besucht, begleitet, viele Gespräche geführt und erfahren, dass er nie mutlos war und die Hoffnung auf baldige Gesundheit immer präsent war.

 

Umso schmerzlicher war dann der plötzliche und unerwartete Tod.

Die Erinnerung an ihn wird immer in uns lebendig sein.

 

 

Gerald Diehl an der Harnischfeger-Schule verabschiedet

Gerald Diehl, der stellvertretende Schulleiter der Henry-Harnischfeger-Schule (HHS), ist nach fünf Jahren verabschiedet worden.

Zuletzt war Diehl fast zwei Jahre auch noch Chef der HHS. Er stellte seine Person nie besonders heraus, aber die Abschiedsfeier sprach Bände.


147654_m1t1w200q75v10909__hhs_diehl_.jpg„Wir kennen uns noch nicht lange, aber es waren sehr intensive Wochen an der Schule“, berichtete die neue Schulleiterin Katharina Heinen über die Einarbeitungsphase mit Diehl. Heinens Ernennungsurkunde ist bereits im Staatlichen Schulamt eingetroffen, verriet Schulamtsdirektorin Sylvia Ruppel.

Habe eine Kollegin die Schüler mit kleinen Pflänzchen verglichen, die es zu hegen und pflegen gelte, so könne man bei einem Schulleiter von einem fest verwurzelten Baum sprechen, der Wind und Wetter trotzt, jedes Jahr blüht und Früchte trägt. „Sie haben es großartig und bravourös gemeistert“, sprach Schulamtsdirektorin Ruppel über die Tätigkeit Diehls, der neben der Stellvertreterposition nach dem Weggang Gerhard Schneiders fast zwei Jahre die Schulleiterfunktion mit übernahm. An der Bertha von Suttner Schule in Nidderau freue sich das Kollegium schon auf Gerald Diehl, erzählte Ruppel.

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